Vergangenen Freitag kehrte unser Messeteam nach vier intensiven Tagen von der Techtextil in Frankfurt nach Hause zurück. Kurzfazit unseres Kollegen Antonio Mignemi, erfahrener Färber und seit diesem Jahr im Vertrieb: „Wir hatten wirklich viele Besucher auf unserem Stand, und die Stimmung auf der Messe habe ich als sehr gut wahrgenommen.“ Die Resonanz der Aussteller an den Nachbarständen sei ähnlich gewesen, so Kollege Nino nach seiner Messepremiere.
Wichtige Branchenmesse
Auch die drei alten Hasen des Messeteams – außerdem mit dabei waren Michael Merkel, Reinhold Regittnig und Andreas Merkel – können ihm da nur beipflichten. „Die Techtextil ist für die Themen Garne ebenso wie textile Flächen die wichtigste Messe in Europa“, so Michael Merkel.
Funktionstextilien ziehen sich durch
Im Fokus standen Funktionstextilien, insbesondere persönliche Schutzausrüstung. Nicht umsonst ist der Bereich „Performance Apparel Textiles“ auf der diesjährigen Ausgabe der Messe neu hinzugekommen.
„Wir haben in der vergangenen Woche oft über Sicherheitskräfte, Militär und Verteidigung gesprochen“, sagt Michael Merkel. Die Gesprächspartner: Produzenten in der Lieferkette ebenso wie Anwender. In diesem Bereich kommen insbesondere die technischen Garne zum Tragen, die Gebr. Otto in seiner technischen Spinnerei herstellt. Aramidgarne werden beispielsweise in schützender und körpernah getragener Wäsche verwendet.
Baumwollgarne, das Markenzeichen von Gebr. Otto, spielten auf der Techtextil zwar eine untergeordnete Rolle. Innovationen und neue Recyclinggarne in diesem Bereich stießen dennoch auf großes Interesse.
Die besten Impulse entstehen im Austausch
Für Michael Merkel und seinen Vertriebskollegen Reinhold Regittnig war der persönliche Austausch das Highlight der Messe. „Es geht nichts über ein direktes Gespräch, um neue Produkte zu besprechen, über mögliche gemeinsame Projekte nachzudenken – und einfach mal gemeinsam zu spinnen.“
Auch der Platz auf dem Gemeinschaftsstand war für das Otto-Team aus mehreren Gründen eine gute Wahl: „Als Textilunternehmen, als mittelständisches Unternehmen brauchen wir die Gemeinschaft, die Zusammenarbeit, um weiterzukommen. Aus dieser Überzeugung heraus arbeiten wir – und die spiegelt der BW-i-Stand von ‚The Länd‘ sehr schön wider.“ Das Team lobte außerdem die offene, sympathische Gestaltung des Standes – ebenso wie das Catering. „Das hat auf jeden Fall zur Wohlfühlatmosphäre beigetragen.“